Samstag, 9. Dezember 2017

Winterreifenpflicht in der Schweiz

Winterreifenpflicht in der Schweiz:
Grundsätzlich gibt es keine gesetzlich geregelte Winterreifenpflicht für die Schweiz.
Die Benutzung von Winterreifen wird in der Schweiz bei entsprechenden Straßen- und Witterungsbedingungen empfohlen. Wer jedoch auf verschneiten Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, haftet bei einem Unfall in erheblichem Umfang mit. Wer den Verkehr auf verschneiten Straßen behindert, weil er mit Sommerreifen fährt, kann mit Geldbußen bestraft werden.

Wenn in der Schweiz auch keine Winterreifenpflicht besteht, so gibt es jedoch klare Vorschriften zum Reifenprofil. Die Schweiz regelt per Gesetz die Mindestprofiltiefe von Reifen. Diese liegt generell bei 1,6 Millimetern. Empfohlen wird allerdings, dass bei Sommerreifen drei Millimeter und bei Winterreifen vier Millimeter nicht unterschritten werden, um optimalen Gripp auf der Straße zu gewährleisten.
Wer das Mindestprofil von Winterreifen in der Schweiz unterschreitet, riskiert ein Bußgeld. Wird allerdings ein Fahrzeug mit Winterreifen und mangelhafter Profiltiefe in der Schweiz in einen Unfall verwickelt, sind die Konsequenzen weit schlimmer. Werden Personen gefährdet oder verletzt bzw. kommt es zum Sachschaden, ist der Fall gemäß Strafverfahren zu verhandeln.

(Quelle: WDR und bussgeldkataloge.eu) 


Hier geht es weiter zur Winterreifenpflicht in Deutschland und in Österreich.
 

Sonntag, 3. Dezember 2017

Winterreifenpflicht in Deutschland und in Österreich

In vielen Ländern der EU gilt eine Winterreifenpflicht. In diesem Beitrag wollen wir die verschiedenen gesetzlichen Regelungen für Deutschland und Österreich konkret vorstellen.

Vor wir auf die landesspezifischen Regelungen eingehen, wollen wir auf eine grundsätzliche Faustregel der EU vorstellen.
In der europäischen Richtlinie 92/23/EWG heißt es, dass bei winterlichen Straßenverhältnissen nur Reifenmodelle zulässig, die als "M+S-Reifen" gekennzeichnet sind. Somit sind Reifen ohne das M+S-Zeichen auf jeden Fall bei winterichen Straßenverhältnissen in der gesamten EU nicht zulässig.

Winterreifenpflicht in Deutschland:
In Deutschland gilt seit 2010 eine situative Winterreifenpflicht. Diese besagt, dass es unter Strafe verboten ist, bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen zu fahren. Zu den winterlichen Straßenverhältnissen zählen gemäß §2, Absatz 3a der deutschen Straßenverkehrsordnung Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte.

Winterreifenpflicht in Österreich:
In Österreich wird vom Gesetzgeber der Zeitraum von Anfang November bis Mitte April festgesetzt. Das soll heißen, dass die Winterreifenpflicht dann gilt, wenn im genannten Zeitraum winterliche Straßenverhältnisse herrschen. Bei Winterreifen (M+S Kennung) liegt die gesetzliche Mindestprofiltiefe bei 4mm.
Als Alternative sind anstatt von Winterreifen auch Schneeketten zulässig, wenn
die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist und wenn dadurch die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigt wird.


(Quelle: reifendirekt.ch)


Hier geht es weiter zur Winterreifenpflicht in der Schweiz.

Freitag, 24. November 2017

Richtig bremsen bei Eis und Schnee

Wer auf Schnee und Eis anhalten muss, tritt möglichst langsam und behutsam auf die Bremse. Wenn mölich, dann versucht man jedoch, die Geschwindigkeit mittels der Motorbremse zu drosseln. Wichtig ist jedoch immer bei Eis und Schnee, dass man möglichst vorausschauend und nicht zu schnell fährt (aber bitte auch nicht zu langsam). Im Bedarfsfall ist es wichtig, frühzeitig mit dem Bremsen zu beginnen.
Rutschige Straße nach Schneefall im Unterallgäu
Wenn das Auto jedoch auf schneeglatter Straße ins Rutschen gerät, ist ein kühlere Kopf und keineswegs Panik gefragt. 
Wenn das Auto rutscht, dann hilft nur Folgendes: Fuß vom Gas - auskuppeln - bremsen. 
Und auch für Fahrzeuge mit Automatik gilt es, Gas wegnehmen und die Bremse treten.
Ein vorsichtiges und gefühlvolles Gegenlenken kann helfen, das Auto in der Spur zu halten. 
Spürt der Fahrer das Pulsieren des Antiblockiersystems am Pedal, sollte er möglichst fest drauftreten und sich auf die Technik verlassen. Bei Autos ohne ABS muss die Bremse dagegen immer wieder kurzzeitig gelöst und erneut betätigt werden, denn ansonsten kann das Fahrzeug ins Schleudern geraten. 
Auch wenn während dem Bremsmanöver absehbar ist, dass sich die Kollision mit einem anderen Wagen oder einer Leitplanke nicht vermeiden lässt, sollte man unbedingt den Fuß auf der Bremse lassen. Nur so wird die Aufprallenergie bestmöglich gemindert. Noch im letzten Moment vor dem Knall können sich übrigens die Insassen vor Verletzungen schützen, indem sie sich möglichst aufrecht und fest in den Sitz pressen.

Weitere Tipps zum Fahren auf Schnee und Eis finden Sie in dem Beitrag "Fahren auf Schnee". 




Unsere Seitenempfehlung:



Die Allgäuseiten - das Informations- und Freizeitportal für die Urlaubs- und Ferienregion Allgäu.